Dass man ein Hotel und ein Casino gut verbinden kann, hat den Erfolg von Monaco, aber auch von vielen deutschen Kurstädten begründet. Denn die Idee, mit Spielbanken zusätzlich Gäste in eine Stadt zu bringen und durch diese Nachfrage eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen, war die Grundlage für das Casino in Monte Carlo. Als dann in den USA Casinos entstanden stellte man schnell fest, dass viele Spieler länger bleiben. Was zu Cowboy-Zeiten noch im Saloon durchgeführt wurde, wandelte sich dann in die ersten Casino-Hotels. Heute sind Städte wie Las Vegas, Sun City oder Macao ein Sinnbild für diese Entwicklung.

In Deutschland trägt man diesem Trend zumindest teilweise Rechnung. In Essen ist das Casino im gleichen Gebäude wie ein Hotel- und Tagungszentrum. In Wiesbaden und Baden-Baden kann man zu Fuß ins Casino gehen und wenn man wieder im Hotel ist, noch online bei Anbietern wie wunderino de an den Spielautomaten weiterspielen oder am Roulettetisch stehen. Da es für die Spielbanken Altersbeschränkungen gibt, muss sichergestellt werden, dass minderjährige Hotelgäste nicht in den Spielbereich gelangen können.

Auch online im Casino weiterspielen

Im Ausland gibt es sogar erste Bestrebungen, die Spielbank und das Hotelzimmer zusammenzulegen, und zwar digital. Wer keine Lust mehr hat, in den Spielsälen zu sitzen, kann beim gleichen Casino in seinem Hotelzimmer online weitermachen. Erste Anbieter haben bereits begonnen, dass man sogar die Einnahmen oder Verluste aus der Spielbank in seinen digitalen Account übertragen kann. Allerdings kann man bisher ein reales Spiel noch nicht unterbrechen und dann online weiterführen.

Wie gut sich Hotels und Casinos verbinden lassen, zeigen die großen Betreiber von Casinos, die im Ausland wo immer es geht Zimmer und Tagungsräume anbieten. Denn Firmen nutzen ebenfalls das Unterhaltungsangebot eines Casinos, wenn man sich nach einer Tagung oder einem Workshop noch entspannen möchte. Hier ist Las Vegas ein Vorreiter geworden, man hat einige wichtige Konferenzen in die Stadt geholt, darunter die Consumer Electronics Show (CES).